Engagement in Ausbildung  

Ausbildung im katholischen Krankenhaus 

Ein Krankenpfleger unterhält sich mit einem Patienten am Krankenbett
Krankenpflege: Ein Beruf mit Zukunft

Eine Hauptvoraussetzung für qualifizierte Arbeit in den sozialen Einrichtungen der katholischen Kirche ist die angemessene Berufsaus- und -fortbildung der Mitarbeiter/innen.
Hierzu gehört die fachliche Qualifikation ebenso wie die Grundlegung des Dienstes am Anderen in unserem christlichen Menschenbild.
Gemeinsam mit dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Deutschlands gibt der Deutsche Caritasverband Berufsprospekte zu den einzelnen Berufsbildern heraus.
Der Deutsche Caritasverband ist Herausgeber eines Verzeichnisses der katholischen Ausbildungsstätten für soziale Berufe.
Junge Menschen, die sich für einen sozialen Beruf und eine entsprechende Ausbildung an einer katholischen Ausbildungsstätte interessieren, können auf dieser Homepage Informationen abrufen:

Ausbildungsstätten

  • Krankenpflege
  • Kinderkrankenpflege
  • OTA
  • MTA
  • Logopädie
  • Physiotherapie

Wichtiger Beitrag zur Ausbildung

Der Bedarf an qualifiziertem Personal im Gesundheitsbereich wird demographisch bedingt in den nächsten Jahren deutlich wachsen. Eine künftige Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ist nur durch erhebliches Engagement bei der Ausbildung junger Fachkräfte zu gewährleisten.

Kirchliche Krankenhäuser übernehmen bei der Ausbildung in der Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflege in besonderem Maße Verantwortung. Mit 32.100 Ausbildungsplätzen stellen freigemeinnützige Einrichtungen 35% aller Ausbildungsplätze an Allgemeinkrankenhäusern. (Statistisches Bundesamt, Fachserie 12 Reihe 6.3: Kostennachweise der Krankenhäuser, 2007. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2007 und weichen daher von den im Kapitel 1 „Kirchliche Krankenhäuser in Deutschland“ aufgeführten Daten mit Bezugszeitraum 2006 ab.) Von den insgesamt 678 Allgemeinkrankenhäusern in freigemeinnütziger Trägerschaft verfügen 443 und damit 65% über Ausbildungsstätten – gegenüber 53% Allgemeinkrankenhäusern mit Ausbildungsstätten insgesamt.

In den Ausbildungsstätten der freigemeinnützigen Krankenhäuser werden alle Gesundheitsberufe – neben (Kinder-)Krankenschwestern und -pflegern auch Ergo- und Physiotherapeuten, Hebammen, Operationsassistenten sowie medizinisch-technische Berufe – ausgebildet und Impulse zur Entwicklung neuer Ausbildungsberufe gesetzt. Als bewusster Ausdruck ihres krankenpflegerischen Ursprungs setzen kirchliche Krankenhäuser einen besonderen Schwerpunkt bei den Pflegeberufen: Freigemeinnützige Einrichtungen stellen im Verhältnis zum Bettenanteil (177.600 bzw. 35%) überproportional viele Pflegeausbildungsplätze (32.100 bzw. 37%) und setzen zudem qualitative Maßstäbe.
(Hanuschke, I.; Joeres, S.; Mischker, A.: Zukunftsorientierte Pflegeausbildung, Studie des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes e.V. zur Qualität der Ausbildung an evangelischen Pflegeschulen, 2004.)

Über die gesundheits- und pflegespezifischen Berufe hinaus bilden viele kirchliche Träger in ihren Verwaltungen im kaufmännischen Bereich und über ihre Dienstleistungstochtergesellschaften auch im gewerblichen Bereich aus.

Junge Menschen, die sich für einen sozialen Beruf und eine entsprechende Ausbildung an einer katholischen Ausbildungsstätte interessieren, können auf der Homepage der Caritas Informationen über folgende Ausbildungsstätten abrufen: http://www.caritas-soziale-berufe.de/

  • Gesundheits- und Krankenpflege
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflege
  • OTA
  • MTA
  • Logopädie
  • Physiotherapie

Maßstäbe in der Fort- und Weiterbildung

Der hohe Stellenwert der Angebote zur intensiven Fort- und Weiterbildung ist für kirchliche Krankenhäuser nicht nur Strategie zur Gewinnung von Fachkräften, er entspringt ebenso dem spezifischen Gedanken der Mitarbeiterförderung und der Dienstgemeinschaft.
Die Facharztweiterbildung in den kirchlichen Krankenhäusern gewährleistet eine strukturierte und auf hohem fachlichen Niveau stehende Umsetzung der Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer. Über die Facharztweiterbildung hinaus bieten die kirchlichen Krankenhäuser ihren Ärztinnen und Ärzten Fortbildungen im Bereich Management, Prozessoptimierung, Ethik und Palliativmedizin sowie Rechtsfragen der Medizin. Gemäß dem Wertefundament der kirchlichen Krankenhausträger werden die Fortbildungen durch Orientierungshilfen bei berufsethischen Fragen ergänzt.

 

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