Netzwerk Reha im KKVD
Warum ein "Netzwerk Reha im KKVD"?
Die medizinische Rehabilitation unterlag in den letzten Jahren großen Veränderungen. Forderungen an das interne Qualitätsmanagement/Zertifizierung sowie die externe Qualitätssicherung beeinflussen auch die konfessionellen Einrichtungen. Traditionell arbeiteten diese weitgehend unabhängig voneinander. Im Kontrast dazu agieren die gesetzlichen Krankenkassen zunehmend mit Angeboten von größeren Interessensverbänden zu neuen Versorgungskonzepten und Behandlungsprogrammen. Außerdem schaffen Veränderungen der Kassenlandschaft durch Fusionen und Einkaufsverbünde Rahmenbedingungen, die es Einzelspielern schwer machen. Immer wieder wurde der Wunsch nach stärkerer Bündelung in der Außendarstellung, aber auch nach besserer Außenvertretung an den KKVD herangetragen. Eine Herausforderung, die mehrere Mitstreiter über längere Zeit benötigt und durch die Vernetzung einen Mehrwert für die Beteiligten bietet. Gemeinsam können mehr bzw. bessere Lösungen erarbeitet und wertvolle Kontakte untereinander auf- bzw. ausgebaut werden.
Was verbirgt sich unter „Netzwerk Reha im KKVD“?
In dem offenen Forum des „Netzwerk Reha im KKVD“ geht es seit Anfang 2009 um die Herausforderungen und gemeinsamen Interessen, die besonders konfessionelle Rehabilitations-Einrichtungen betreffen. Zu aktuellen Themen werden konkrete Strategien für eine produktive Zusammenarbeit abgestimmt und Aufgaben und Verantwortungsbereiche definiert, außerdem eine regelmäßige Kommunikation ermöglicht. Die 2 bis 3-mal jährlich stattfindenden Forumstreffen, die jedes Mal unter einem Motto stehen (z.B. „Kosten und Erlöse in der medizinischen Rehabilitation“, „Darstellbarkeit konfessioneller Reha gegenüber Öffentlichkeit und Politik“) und die projektbezogenen Arbeitsgruppen (z.B. zum Flyer „Wunsch- und Wahlrecht in der Reha“ oder Erarbeitung eines christlichen Leitbildes) werden von vielen Mitgliedern angenommen. Die Arbeit ist zudem eng mit der Arbeit des 4-mal jährlich tagenden Fachausschuss Rehabilitation vernetzt.