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Medizinische Reha
Ein wichtiger Baustein zur Teilhabe am Leben
Der Begriff Rehabilitation besteht aus den Wortteilen "re" (wieder) + „habilitare“ (fähig machen) und bedeutet „wiederbefähigen“. Er umfasst die Maßnahmen, die helfen, die körperlichen, psychischen und sozialen Folgen einer vorhandenen oder drohenden Behinderung einschließlich chronischer Krankheiten oder Aktivitätseinschränkung und Störung der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft (dazu gehört auch das Arbeitsleben) auf ein Minimum zu beschränken.
Der „Gesundungsprozess" also die Erhaltung, Besserung oder Wiederherstellung der Gesundheit durch die medizinische Rehabilitation bezieht die ganz persönliche Lebenswelt in ein ganzheitliches Krankheitsverständnis (biopsychosoziale Sichtweise) mit ein. Ärzte, Krankenpflegekräfte, Physiotherapeuten, Logopäden oder Ergotherapeuten, Sozialpädagogen, Psychologen, Ausbilder, Lehrkräfte, Integrationsexperten und andere Berufsgruppen arbeiten mit dem Patienten in multiprofessionellen Teams aktiv zusammen.
Die deutschen Kliniken und Einrichtungen der Rehabilitation arbeiten auf einem hohen Qualitätsstandard. Aus den früheren Kur-Einrichtungen und Sanatorien sind Kliniken und Einrichtungen der Rehabilitation geworden, die eine in dieser Form europaweit einzigartige Kompetenz für die Versorgung vor allem chronisch kranker und behinderter Menschen haben.
Der KKVD vertritt katholische auf rehabilitative Versorgung spezialisierte Einrichtungen und Fachabteilungen in Deutschland gegenüber Öffentlichkeit und Politik. Die besonderen Bedürfnisse dieser Einrichtungssparte werden in einem eigenen Fachausschuss Rehabilitation und in einem offenen Forum (Netzwerk Reha im KKVD) bearbeitet.