Leitbild und Grundordnung
Die Handlungsmaximen in den katholischen Krankenhäusern und im KKVD werden von christlichen Werten bestimmt und orientieren sich am christlichen Menschenbild. Sie haben wie alle katholischen Einrichtungen und Verbände das Ziel, die Menschenfreundlichkeit Gottes zu bezeugen und davon das eigene Handeln bestimmen zu lassen.
Das Zweite Vatikanische Konzil hat grundlegend die Richtung der Kirche in die Zukunft bestimmt und Perspektiven für authentisches christliches Handeln formuliert, von denen sich die katholischen Krankenhäuser leiten lassen:
Es geht um die Rettung der menschlichen Person, es geht um den rechten Aufbau der menschlichen Gesellschaft. Heute ganz besonders
sind wir dringend verpflichtet, uns zum Nächsten schlechthin eines jeden Menschen zu machen und ihm, wo immer es geht, tatkräftig
zu helfen. Mit großer Achtung blickt das Konzil auf alles Wahre, Gute und Gerechte, das sich die Menschheit in den verschiedenen
Institutionen geschaffen hat und immer neu schafft. Es erklärt auch, dass die Kirche alle diese Einrichtungen unterstützen
und fördern will. Sie selbst hat keinen dringlicheren Wunsch, als sich selbst im Dienst des Wohles aller frei entfalten zu
können unter jeglicher Regierungsform, die die Grundrechte der Person und der Familie und die Erfordernisse des Gemeinwohls
anerkennt.
- Gaudium et spes - "Die Kirche in der Welt von heute" des II. Vatikanischen Konzils, Nr. 3, 27 & 42 -
Dies konkret in ihrer praktischen Arbeit umzusetzen, ist die tagtägliche Herausforderung an die katholischen Krankenhäuser.
Die Eigenverpflichtung zur Christlichkeit bestimmt die Leitlinien der Arbeit der katholischen Krankenhäuser und des KKVD. Dies bedeutet auch, biblische Prinzipien im konkreten Handeln umzusetzen.