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Dass Soziale Armut in Deutschland zunimmt und auch ein Problem unserer Gesellschaft ist, spürt die Alexianer Brüdergemeinschaft hautnah. Immer häufiger wird das Angebot der Ausgabe von Lunchpaketen an der Zentrale unseres Krankenhauses angenommen. Empfänger sind Menschen mit sozialen und/oder psychischen Problemen wie z.B. Wohnungslose,Suchterkrankte oder Hartz IV-Empfänger. Durchschnittlich 200 Lunchpakete werden täglich verteilt,die Tendenz ist steigend.Mit neu angemieteten Räumen von 55 qm,die vorher als Gaststätte genutzt wurden,eröffnete die Brüdergemeinschaft im April 2010 die " St. Alexius Stube". Ein großer Vorteil ist die zentrale Lage in Aachen,da sie eine gute Anbindung und Ereichbarkeit ermöglicht. In direkter Nachbarschaft liegt das Hauptgelände der Alexianer Aachen GmbH. |
Aachen |
Koordination und Gestaltung der "Woche für das Leben"
Bereits seit dem Jahr 2000 koordiniert das St. Franziskus-Hospital Ahlen jedes Jahr in einem Reigen vieler, vornehmlich christlicher Träger eine Aktionswoche im Rahmen der "Woche für das Leben" und gestaltet diese aktiv mit. Zu den jeweiligen Themenschwerpunkten bereitet eine Arbeitsgruppe das Jahresthema konzeptionell vor und erstellt das Programm für die Aktionswoche, die sich aufgrund ihrer "Niedrigschwelligkeit" einer sehr respektablen Nachfrage in der Ahlener Bevölkerung erfreut. Über die Jahre gibt es kontinuierlich beteiligte, sowie wechselnde Akteure. |
Ahlen |
Kampagne: Beende Dein Schweigen - nicht Dein Leben
In Deutschland begehen junge Frauen aus türkischstämmigen Familien etwa doppelt so häufig Selbstmord wie Gleichaltrige ohne Migrationshintergrund. Das Projekt „Beende Dein Schweigen, nicht Dein Leben“ wurde als Intervention, Medien- und Gesundheitsaufklärungskampagne durchgeführt, um Betroffenen Hilfen anzubieten und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Mittels der Kampagne wurden Informationen zu der parallel eingerichteten – und im Anschluss vom Berliner Krisendienst übernommenen - Krisenhotline in türkischer und deutscher Sprache berlinweit verbreitet. |
Berlin |
"Zentrum für Familiengesundheit" im Krankenhaus Hedwigshöhe
Das "Zentrum für Familiengesundheit" hat zum Ziel, einen familien- und netzwerkorientierten Behandlungs-, Pflege- und Beratungsansatz für alle Patienten des Krankenhauses Hedwigshöhe als Standard zu implementieren. Studien belegen, dass durch die Einbeziehung von Familienmitgliedern in die Behandlungsplanung bessere Heilungschancen zu erwarten sind und Erkrankungen von Angehörigen vorgebeugt wird. Die Umsetzung erfolgt patientenzentriert, qualifizierungsorientiert und regional integriert. |
Berlin |
Traumaambulanz Berlin – Hilfe für Opfer von Gewalttaten
Gewaltopfer entwickeln neben körperlichen auch psychische Schäden wie z.B. eine Posttraumatische Belastungsstörung. Bisher finden Betroffene zu selten schnelle traumatherapeutische Hilfe. Häufig kommt es zu Chronifizierungen bis hin zu Berentungen. In Kooperation zwischen dem Land Berlin und der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité am St. Hedwig Krankenhaus hilft die neue Ambulanz Gewaltopfern zeitnah mit 5-15 Psychotherapiestunden. Unabhängig von Versicherungsstatus, Nationalität, und sozialer Situation steht dieses Angebot den Opfern in Berlin offen. |
Berlin |
Hilfeprojekte in Ruanda
Das größte Hilfsprojekt des Franziskus Hospitals besteht in der engen Verbindung nach Ruanda: Dr. Uta Düll, Ärztin der Chirurgie des Franziskus Hospitals und Ordensschwester im Säkularinstitut in Detmold, ging 1994 in die Missionsstation dieser Ordensgemeinschaft nach Gikonko, wo sie mit einfachsten Mitteln eine Krankenstation und später ein kleines Hospital aufbaute. Diese Arbeit wird vom Franziskus Hospital in finanzieller und beratender Hinsicht und durch Hilfe vor Ort intensiv unterstützt. |
Bielefeld |
Kostenfreie Operationen von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten
Seit 2008 werden im St. Josef Krankenhaus Haan jedes Jahr Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten operiert, die die Organisation "Friedensdorf International" zur medizinischen Behandlung nach Deutschland holt. Die Kinder kommen vornehmlich aus Afghanistan und den "vergessenen" Krisengebieten in Zentralasien und Angola. |
Haan |
Projekt Babylotse
Wir verfolgen das Ziel, Familien mit hohen psychosozialen Belastungen zu erkennen und sie an bestehende Angebote der Frühen Hilfe passgenau zu vernetzen. Damit soll eine ungestörte Kindesentwicklung sichergestellt werden. Wir wollen unsere Erfahrungen aus dem Modellprojekt anderen Akteuren zur Verfügung stellen, um in Zukunft eine bessere, zuverlässigere, möglichst frühzeitige und zielgerichtete Unterstützung für belastete Familien zu erreichen. |
Hamburg |
Eingreifen, bevor es zu spät ist – Vernetzte Beratung für werdende Eltern
Die geburtshilfliche Abteilung des St. Josefs Krankenhauses Hilden führt nach einjähriger Erprobung das Modellprojekt „KinderZUKUNFT NRW“ eigenverantwortlich weiter. Ziel ist eine intensive Beratung werdender Eltern, bereits während der Schwangerschaft. In enger Kooperation mit niedergelassenen Ärzten, sozialen Einrichtungen und dem Jugendamt in Hilden kann so frühzeitig möglicher Handlungsbedarf erkannt und Unterstützung angeboten werden. |
Hilden |
Malteser Migranten Medizin - Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung
In der Malteser Migranten Medizin (MMM) am Malteser Krankenhaus St. Hildegardis in Köln finden Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus und Menschen ohne Krankenversicherung einen Arzt, der die Erstuntersuchung und Notfallversorgung bei plötzlicher Erkrankung oder Verletzung unter Wahrung der Anonymität übernimmt. Ab Sommer 2012 soll das Angebot um eine zahnärztliche Schmerzversorgung erweitert werden. |
Köln |